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Sportveranstaltungen

Allgemeine Informationen

Die Durchführung von Sportveranstaltungen mit Geländefahrzeugen bedarf einer Bewilligung. Im Antrag auf Bewilligung müssen Zeit, Ort und Art der Veranstaltung sowie die Zahl der teilnehmenden Geländefahrzeuge angegeben werden. Eine Bewilligung kann zur Wahrung der öffentlichen Interessen zeitlich befristet und unter Auflagen und Bedingungen erteilt werden.

Voraussetzungen

Eine Bewilligung wird nur erteilt, wenn bei der Durchführung der Sportveranstaltung mit Geländefahrzeugen keine erhebliche Beeinträchtigung der Gesundheit des Menschen sowie der Natur und Landschaft erfolgt.

Zuständige Stelle

  • Bezirkshauptmannschaft
    • in Graz: der Magistrat

Verfahrensablauf

Der Antrag ist schriftlich unter Anschluss der erforderlichen Unterlagen einzubringen. Im Antrag auf Bewilligung müssen Zeit, Ort und Art der Veranstaltung sowie die Zahl der Geländefahrzeuge angegeben sein.

Liegen die Voraussetzungen vor, ergeht die Bewilligung mit Bescheid.

Zur Wahrung der öffentlichen Interessen kann die Bewilligung zeitlich befristet und unter Auflagen und Bedingungen erteilt werden.

Hinweis: Mit dem Verfahren ist sicherzustellen, dass keine erhebliche Beeinträchtigung der Gesundheit des Menschen sowie der Natur und Landschaft stattfindet, wobei den Nachbarinnen bzw. Nachbarn und der Umweltanwältin bzw. dem Umweltanwalt Parteistellung eingeräumt ist. Wenn es sich um eine Sportveranstaltung handelt, die nach dem Veranstaltungsgesetz anzeigepflichtig ist, hat auch die Gemeinde Parteistellung und ist in das Verfahren einzubeziehen.

Erforderliche Unterlagen

  • technische Beschreibung der Geländefahrzeuge
  • planliche Darstellungen und Beschreibungen der örtlichen Gegebenheiten

Hinweis: Weitere Unterlagen können von der Behörde nachgefordert werden. Das ist abhängig von den möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen sowie auf Natur und Landschaft, welche durch die Sportveranstaltung mit Geländefahrzeugen entstehen können.

Kosten

  1. EINGABEGEBÜHR
    Für die Einbringung des Antrages ist eine Gebühr von 14,30 Euro zu entrichten. Für Ansuchen um Erteilung einer Befugnis oder die Anerkennung einer Befähigung oder einer sonstigen gesetzlichen Voraussetzung zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit ist eine Gebühr von 47,30 Euro zu entrichten.
  2. BEILAGENGEBÜHR
    Für jede Beilage, die dem Antrag anzuschließen ist, ist eine Gebühr zu entrichten. Sie beträgt 3,90 Euro je Din A3-Blatt*. Ist die Beilage größer als ein DIN A3-Blatt, dann beträgt die Gebühr je Papierblatt 7,20 Euro. Die Gebühr beträgt höchstens 21,80 Euro.
    * Das Gesetz verwendet den Begriff "Bogen", das ist Papier dessen Seitengröße das Ausmaß von zwei mal 210 mm x 297 mm nach einer oder nach beiden Richtungen nicht überschreitet.
  3. LANDESKOMMISSIONSGEBÜHR
    Sind für die Behandlung des Antrages Amtshandlungen der Behörden außerhalb des Amtes erforderlich, so sind hier für Kommissiongebühren zu entrichten. Die Höhe der Kommissionsgebühr beträgt für jede angefangene halbe Stunde je teilnehmendes Amtsorgan
    • für Amtshandlungen der Bezirksverwaltungsbehörden: 17,00 Euro
    • für Amtshandlungen sonstiger Behörden des Landes: 23,70 Euro


Rechtsgrundlagen

Zuständigkeit

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